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Nebel

Der Nebel

Der Nebel über den Feldern und Seen
will einen behindern am weiten Sehen.
Die Natur verschleiert ihr wahres Ich,
Das Gleiche überkommt manchmal auch mich.

Der Nebel 2

Der Nebel hält der Sonne stand,
Die Hoffnung liegt so weit am Rand.
Nur zögernd ist ein Licht in Sicht,
Ich hoffe, dass es nicht so bald zerbricht.

Der Nebel 3

Der Nebel weicht auf einmal weit zurück,
Er läßt uns nehmen einen weiten Blick
Auf das Kreuz mit seinem weiten Land.
Warum nehmen wir es nicht aus Gottes Hand?

Jan Kreßner, Dezember 1998

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